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Das gute alte Landleben

Ich glaub ich geb es nicht her, mein altgewohntes Leben auf dem Land. Nach reiflicher Überlegung überwiegen für mich persönlich dann doch die Vorteile, die das Dorf gegenüber der Großstadt hat. Auch wenn man auf einige Annehmlichkeiten wie das EC Terminal oder ein lückenloses Handynetz verzichten muss, gibt es für mich letztendlich doch keine annehmbare Alternative dazu.
Hier kann man mit beinahe jedem, der einem über den Weg läuft, ein wenig plaudern, weil man sich einfach kennt und überhaupt viel leichter ins Gespräch kommt. In einer Großstadt ist sowas unvorstellbar. Für mich persönlich ist es einfach sehr viel Wert, dieser Zusammenhalt innerhalb eines kleinen Ortes. Klar hat es auch Nachteile, wenn jeder jeden kennt, weil auch jeder alles über einen weiß und natürlich hier und da auch mal geredet wird. Aber das hält sich bei uns zum Glück in Grenzen, sodass mir die Entscheidung, hierzubleiben, nicht sonderlich schwer gefallen ist.  

20.9.11 17:57, kommentieren

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Das überleg ich mir nochmal…

Inzwischen war ich nochmal in München, diesmal fast den ganzen Tag lang. Und ich muss sagen, diesmal war es echt anstrengend. So schön die Stadt an sich auch ist, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich dort wirklich leben könnte. Es ist alles so groß im Vergleich zu meinem bescheidenen Dörflein. Nicht dass das schlecht ist, aber wenn man sich mal aus der Fußgängerzone herauswagt, verirrt man sich recht leicht, finde ich. Und das Gedränge! Es war glaube ich keine gute Idee, an einem Samstag reinzufahren. Menschen über Menschen, in der Innenstadt wird man nur so herumgeschoben und kann sich kaum frei bewegen. Ich mag es zwar ganz gerne, wenn etwas los ist, aber das ist mir dann doch etwas zu viel. Da hilft auch die Tatsache nicht weiter, dass es tatsächlich in fast jedem noch so kleinen Geschäft ein EC Terminal gibt. Da nehme ich lieber in meinem Dorf den Weg zur nächsten Bank auf mich, als mich tagtäglich in dieses Gedränge stürzen zu müssen. Ich möchte gar nicht wissen, wie voll die öffentlichen Verkehrsmittel in den Hauptzeiten des Berufsverkehrs sind. Ich kann es mir lebhaft vorstellen. Und wie unfreundlich die Leute teilweise sind. Wenn man kurz stehen bleibt, um sich zu orientieren, wird man gleich angerempelt oder man kriegt einen blöden Spruch zu hören. Das wäre nichts für mich. Da bleib ich doch lieber in meinem Dorf, da geht es um einiges freundlicher und familiärer zu. Und wer weiß, vielleicht kann ich herausfinden, wo man so ein EC Terminal günstig herkriegt und kann dem einen oder anderen Laden mal eine Empfehlung aussprechen. Bei uns im Dorf nimmt man sich nämlich meistens Zeit, die Ratschläge der anderen zumindest zu überdenken.

1 Kommentar 14.9.11 10:26, kommentieren

Besuch in der Großstadt

Übrigens – herzlich willkommen in meinem Blog, alle zusammen. Das hab ich letztes Mal glatt vergessen, weil ich gleich anfangen musste, mich zu beschweren. Soll nicht wieder vorkommen. Sonst denken die wenigen Leute, die sich wahrscheinlich hierher verirren werden, auch noch, der Blogger hätte keine Manieren.
Jedenfalls: ich war heute in München, das ist die nächste Großstadt, die in nicht allzu weiter Entfernung von meinem Heimatdorf liegt. Und ich muss sagen, ich war ziemlich begeistert. Es ist eine wirklich schöne Stadt. Natürlich war das nicht das erste Mal, dass ich dort war, aber irgendwie hat es mir heute besonders gut gefallen. Mag vielleicht daran liegen, dass mich das ländliche Leben immer mehr langweilt und ärgert.

1 Kommentar 6.9.11 09:57, kommentieren

Technikzeitalter? Von wegen!

Ich könnte mich jedes Mal wieder ärgern, wenn mir das passiert: ich möchte einkaufen, habe nicht genug Bargeld dabei und in dem Geschäft gibt es kein EC Terminal. Was soll das denn? Ich dachte, wir leben in einem hochtechnisierten Zeitalter. Aber nicht mal die einfachsten Gerätschaften werden für die Kunden zur Verfügung gestellt. Ich empfinde es wirklich als Zumutung, erst einmal zum nächsten Bankautomaten laufen oder fahren zu müssen, um dann den Rückweg zum Geschäft anzutreten und dort meine Einkäufe endlich bezahlen und mitnehmen zu können. In den Großstädten ist das doch auch nicht so, da gibt es beinahe an jedem Kiosk so ein Kartenlesegerät. Und nur weil ich etwas außerhalb wohne, lebe ich praktisch gesehen 10 Jahre in der Vergangenheit. Nicht einmal mein Handy hat immer Verbindung zum Netz, dabei müsste wenigstens das doch eigentlich selbstverständlich sein. Ich sollte mir wirklich überlegen, in die Stadt zu ziehen.

1 Kommentar 30.8.11 12:14, kommentieren